\\ faq
1. Einsatzzwecke elektrischer Fahrzeuge
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Sind elektrische Fahrzeuge auch für lange Touren geeignet?
- Es gibt durchaus Fahrzeuge mit einer Reichweite von 150 KM bei ca. 25 Km/h Unterstützung. Dazu gehören unter anderem die Antribestechniken von Clean Mobile für das eSpire und die PG-Bikes. Eine ständig überwachte Batterie mit 17 Ah ist aktuell die leistungsstärkste Batterie. Durch aktives Mittreten/Pedalieren hat uns ein Kunde eine Reichweite von 153 KM zurückgemeldet.
- Bei Fahrzeugen mit Gasgriff ist es leichter nur dann und ganz individuell Schub zur Unterstützung anzufordern, wenn dies erwünscht ist (Anfahren, Überholen, Anstiege meistern). Damit schonen Sie die Batterieladung. Vorraussetzung ist, dass das Fahrzeug auch ohne Unterstützung leicht zu treten ist. Und das hängt nicht nur vom Gewicht ab!
- Auf organisierten Touren können Sie teilweise auch Ladestationen finden oder es steht ein Austauschservice zur Verfügung.
- Nehmen Sie einen Ersatzakku mit, so müssen Sie auch mit mehr Gewicht (3 KG bis 7 KG) rechnen.
- Planen Sie mit einem längeren Zwischenstopp z.b. Übernachtung.
Mitnahme von Gepäck
- Viele Hersteller bieten Zubehör und Gepäcksysteme an
Mitnahme von Beifahrern
- Starke Motoren ermöglichen auch dies. Dann handelt es sich aber um Roller zum Beispiel von Ebretti oder Massini. Mehr Spaß macht es aber, wenn jeder nach seinem Fitnessstand die entsprechende Stufe der Unterstützung wählen kann und damit aktiver an der Tour teilnimmt.
2. Reichweiten
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Herstellerangaben sind wie bei den Angaben von PKW Herstellern immer mit einer gewissen Skepsis zu betrachten!
Aufgrund der kleineren Reichweiten sind die Unterschiede zwischen SOLL und IST prozentual gesehen oft gravierender.
Aber wieviel Reichweite benötigen Sie im urbanen Verkehr, und dafür sind die elektrisch unterstützten Zweiräder hauptsächlich geeignet, tatsächlich. Denn Ihre "Tankstelle" haben Sie ja zuhause und oft auch im Büro oder der Firma.
Also laden Sie abends auf und haben morgens wieder die volle Reichweite zur Verfügung.
Diese sind bei unseren Fahrzeugen zwischen ca. 20 KM und 150 KM. Tatsächliche Reichweite!
Faktoren wie häufige Starts und Stopps, Streckenprofil, Grad der Unterstützung, Reifendruck, Körpergewicht, Außentemperatur aber auch die eigene Leistung spielen eine große Rolle.
Batterien und Ladergeräte sind heutzutage mit Elektronik zur Überwachung des Ladevorgangs ausgestattet. Daher ist ständiges Anschließen an Ihre "Tankstelle" und auch über Nacht kein Problem, sondern oft sogar empfohlen.
Einige der Batterien gewinnen noch an Ausdauer nach den ersten 5 bis 10 vollständigen Aufladungen.
3. Versicherung
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Fahrzeuge mit elektrischer Unterstützung benötigen ab 7 Km/h, wenn nicht pedaliert wird, sonst ab 26 Km/h bis 45 Km/h ein Versicherungskennzeichen (kleines Mofakennzeichen). Dieses wird jährlich gekauft und angebracht. Die Saison geht immer von März bis Februar des Folgejahres. Ein späterer Beginn als im März kostet dann auch meistens etwas weniger.
Damit sind Sie als Fahrer haftpflichtversichert. Die Kosten betragen ca. 69 bis 75 Euro pro Saison.
Empfehlenswert ist jedoch den Versicherungsschutz auf Teilkasko zu erweitern. Das sind ca. 100 bis 110 Euro pro Saison mehr. Der Schutz umfasst dann aber auch Vandalismus und Diebstahl.
Die einzelnen Bedingungen hierzu sind jedoch nicht Bestandteil dieser Auskunft. Ansprüche gegen uns schließen wir aus. Sie und die Versicherung sind die Vertragspartner!
Empfehlenswert ist aber immer die Anschaffung eines soliden und sicheren Fahrrad- oder Motorradschlosses. Heben Sie die Quittung hierfür auf und machen Sie ein paar Fotos um den Diebstahlschutz zu dokumentieren.
4. Welche Fahrerlaubnis/Zulassung brauche ich?
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Wir empfehlen den folgenden Link, um neben aktuellen auch seriöse Informationen zu erhalten.
Eine Übersicht der Führerscheinklassen und wer die notwendigen Prüfungen ablegen darf, finden Sie hier!
Ein Pedelec (unterstützt das eigene Pedalieren elektrisch bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Km/h) und muss daher nicht zugelassen werden. Allerdings sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Fahrzeuge mit verstärktem Rahmen und sicheren Bremsen ausgestattet sind. Das bekommt man aber leider nicht immer geboten. Also im Zweifel lieber zum Fachhandel.
Hier ein immer noch aktueller Bericht über die Vermarktung von Pedelecs, die zu einer freiwilligen Rückrufation geführt hatte.
5. Welche Kategorien/Klassen gibt es?
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Im Generellen hat sich in der Umgangssprache und bei vielen Händlern die Bezeichnung "E-Bike" als allgemein gültig durchgesetzt.
Genauer unterscheidet man allerdings zwischen Pedelecs (Pedal Electric Cycle) und E-Bikes. Während Pedelecs hybrid, sowohl mit Muskelkraft als auch mit einem unterstützenden Elektromotor angetrieben werden, versteht man unter dem Begriff E-Bike ein solches Fahrzeug, dass komplett ohne Pedaltreten angetrieben werden kann.
Pedelecs gibt es mit limitierter Tretunterstützung (25Km/h) und mit Tretunterstützung bis 45Km/h (= schnelles/speed oder S-Pedelec). Letztere benötigen wie E-Bikes über 6 Km/h ein Versicherungskennzeichen.
E-bikes gibt es mit tretunabhängigen Zusatzantrieb (Emtuza-Bike), als auch ganz ohne Tretantrieb (EcTa-Bike). Hierzu gehören auch die E-Roller und E-Scooter.
Oftmals sind importierte Fahrzeuge, die ohne Tretunterstützung schon schneller als 6 Km/h fahren ("Anfahrhilfe") ohne Bertriebserlaubnis und Versicherungsschutz. Diese fallen damit aus der StVZo. Im Zweifel bleiben Sie auf Kosten und Schadenersatzansprüchen des Unfallgegners sitzen! Bußgelder und Punkte wären dann zu verschmerzen.
6. Wichtige Tipps für den Akku
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Tiefenentladung ist kein Gewährleistungsfall!
Bitte beachte unbedingt folgende grundlegenden Hinweise zum Umgang mit der Batterie. Im Zweifelsfall wenden dich bitte an uns und wir geben nähere Auskünfte.
Hier findest du ein Dokument, das wesentlich tiefergehende Infos über diverse Akkutypen und die Behandlung/Pflege beinhaltet. Der ADFC hat dieses in einem Workshop mit Stand vom Januar 2012 erstellt.
7. Hinterrad-Nabenmotor, Mittelmotor oder Vorderrad-Nabenmotor?
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Vorteile: Nachteile: Hinterrad-Nabenmotor
direkte Kraftübertragung immer Kettenschaltung und daher nie eine Rücktrittbremse guter Halt, selbst auf glatten Untergrund hecklastig & Schwerpunkt hinten (Akku hier oft auch hinten) Energierückgewinnung möglich wie beim A2B Hybrid 24'' Mittel- oder Tretlagermotor
Schwerpunkt des Rades kaum verändert und optimal bislang auch hier noch keine Rücktrittbremse möglich lässt sich mit allen Schaltungsarten kombinieren je nach Motorart ist dieser mit Getriebe oder Übersetzung ausgestattet und benötigt einen doppelten Freilauf wie beim eSpire oder den BlackBlocks von PG-Bikes. Anderenfalls kann das Treten recht schwierig werden Hinter- uns Vorderrad problemlos ausbaubar Vorderrad-Nabenmotor
mit jeder Form der Gangschaltung kombinierbar Vorderrad rutscht schneller weg (glatter Untergrund, bergab) Rücktrittbremse daher sind oft auch nur kleine und leistungsarme Motoren wie in Nachrüstsätzen eingebaut
8. Welche Betriebskosten kommen auf mich zu?
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Dies ist von Bike zu Bike unterschiedlich. Im Generellen kann man aber mit dieser Formel auf den Preis pro km kommen:
Wattstunden des Akkus: V*Ah= Wh
1 Ladung( benötigte Menge Strom): Wh*1,25 (25% Verlust)
Kosten 1 Ladung: (Wh*1,25)*kWh-Preis/1000
Dieses Ergebnis teilt man dann durch die durchschnittliche Reichweite des E-Bikes und erhält
so den Preis pro km.
So kommt man zum Beispiel bei einer Akku-Kapazität von 36V und 11Ah, bei einer Reichweite von 40km (Strompreis im Beispiel 0,18ct) auf 0,0022275 ct pro km.
9. Gibt es Energie-Rückgewinnung und wo?
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Es ist tatsächlich so, dass manache E-Bikes die Möglichkeit der Energie-Rückgewinnung mitbringen.
Auf diese Weise kann Energie durch das Bremsen -sehr gut funktioniert dies zum Beispiel wenn es bergab geht- zurückgewonnen werden. So oder durch den Rückladungsbetrieb (Bedienelement bei manchen E-Bikes) kann der Akku ein wenig geladen werden.
Hinweis: Der Rückladebetrieb veranlasst auch das der Motor die Fahrt bremst. Sprich mit dieser Motorbremse lässt sich der Akku ein wenig laden und die Bremsen werden geschont.
10. Welche Größe sollte mein E-Bike haben?
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Körpergröße: Rahmengröße: 155-160cm 49-51cm 160-165cm 51-53cm 165-170cm 53-55cm 170-175cm 55-57cm 175-180cm 57-59cm 180-185cm 59-61cm 185-195cm 61-63cm
11. Gewicht
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Verständlicher Weise sind E-Bikes schwerer als normale Fahrräder. Sie sind auf Grund der Lasten , wie Motor und Akku , welche natürlich auch das Gewicht nach oben treiben, und auch der Geschwindigkeit deutlich stabiler gebaut als normale Fahrräder. Deswegen wiegen die meisten E-Bike etwas über 20 kg und erreichen sogar in Ausnahmefällen die 30kg ran.
Wenn man ein qualitativ hohes und trotzdem extrem leichtes E-Bike haben möchte ist der Preis auch dementsprechend höher.
Dafür wird man mit hohem Fahrspaß belohnt!!!
12. Federung- pro & contra?!
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Für eine Federung spricht Vieles. Einerseits ist es einfach um einiges komfortabler und schont die Handgelenke. Gerade für Geländefahrten ist eine Vollfederung zu empfehlen. Da ein gefedertes E-Bike generell deutlich besser auf der Straße liegt, ist es auch in der Stadt nicht von Nachteil ein solches zu fahren.
Gegen eine Federung lassen sich zwei Gründe finden. Zum einen das geringere Gewicht und die somit einfache Handhabung. Zum anderen kostet eine gute Federung auch ihren Preis.
Welche Gewichtung man den einzelnen Punkten zuschreibt bleibt hier dann jedem selber überlassen.....
13. Welche Bremsen sollte mein E-Bike haben?
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Da im Grunde Keiner sein E-Bike in der selben Geschwindigkeit wie ein normales Fahrrad fährt, müssen auch die Bremsen hier mehr leisten.
Die normalen V-Brakes mit Stahlzug sind hier also nicht zu empfehlen. Bei Pedelecs mit limitierter Tretunterstützung sollte man darauf achten dass hydraulische Felgenbremsen vorhanden sind.
Wenn es ein schnelleres E-Bike sein soll sind Scheibenbremsen ein absolutes Muss!
14. Brauche ich einen zusätzlichen Tacho?
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Alle E-Bikes besitzen ein Lenkerdisplay, dass sie zum Beispiel über die Wahlmöglichkeiten des Unterstützungsgrades.
Die meisten Boardcomputer zeigen Ihnen aber auch ihre Geschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit und Streckeninformationen an. Somit brauchen Sie in den meisten Fällen auch keinen zusätzlichen Tacho.
15. Schaltung
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Wenn man richtig schaltet, kann man durchaus auf diesem Weg Energie sparen und die Reichweite des Akkus vergrößern. Es gibt sogar E-Bikes mit 27 Gängen auf dem Markt, welche einem hier große Möglichkeiten bieten.
Die Trittfrequenz sollte bei ca 60 Umdrehungen liegen und es sollte in einem kleinem Gang angefahren werden.
In dem Zusammenhang stellt sich dann noch die Frage nach Ketten- oder Nabenschaltung. Hier lässt sich sagen, dass die Gangwechsel bei einer Kettenschaltung flüssiger und ohne Tretpausen von Statten geht.
16. Transport mit dem Auto
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Wenn das Ebike so nicht ins Auto passt, kann man sein E-Bike durchaus auf einem Fahrradträger transportiert werden , solange hier die maximale Zuladung nicht überschritten wird.
Mittlerweile sind aber auch spezielle E-Bike Heckträger, wie der Thule EuroPower 915 mit bis zu 60kg Zuladung, erhältlich.
17. Sollte man eine Probefahrt machen?
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Dies ist im Grunde der einzige Weg herauszufinden, welches E-Bike für Sie das Beste ist, wenn Sie nicht privat die Möglichkeit hatten dies zu tun. Denn die Unterschiede lassen sich beim Fahren am deutlichsten feststellen.
Bei uns können Sie gerne die Fahrzeuge, die Ihr Interesse geweckt haben probefahren!
To be continued...
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Aufgrund unserer Erfahrungen und Beratungen werden wir ständig an den Frequently Asked Questions arbeiten. Fragen, Antworten und gerne auch Ihre Hinweise fließen mit ein...